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IG Metall Aalen

IG Metall Geschäftsstelle Aalen



Metall- und Elektro-Tarifrunde 2018

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10.01.2018 IG Metall Aalen ruft zu Frühschluss-Aktionen auf

In der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie wird seit dem 8. Januar 2018 flächendeckend zu Warnstreiks aufgerufen. Die IG Metall Aalen ruft für Donnerstag, 11. Januar und Freitag, 12. Januar in insgesamt 31 Betrieben zu Frühschluss-Aktionen auf.
Die IG Metall in Baden-Württemberg wird die Warnstreiks bis zur dritten Verhandlung am 11. Januar in Böblingen sukzessive hochfahren - "mit der Erwartung, dass Südwestmetall dort klar signalisiert, dass die Arbeitgeber an einer Lösung zu unserer Arbeitszeitforderung interessiert sind."

Die IG Metall fordert in der M+E-Tarifrunde 2018 eine Entgelterhöhung von 6 Prozent für 12 Monate sowie einen individuellen Anspruch auf Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden für maximal 2 Jahre. Danach soll die Rückkehr zur 35-Stunden-Woche oder eine erneute Verkürzung möglich sein.
Für Beschäftigte mit zu pflegenden Angehörigen oder Kindern unter 14 Jahren soll es dafür einen monatlichen Entgeltzuschuss von 200 Euro geben, soweit sie ihre Arbeitszeit um mindestens 3,5 Stunden die Woche reduzieren. Für Beschäftigte in Schichtsystemen und anderen gesundheitlich belastenden Arbeitszeitmodellen, die ihre Arbeitszeit für mindestens 10 freie Tage absenken, fordert die IG Metall einen Zuschuss von jährlich 750 Euro.
Die Arbeitgeber haben bisher 200 Euro Einmalzahlung und eine Entgelterhöhung um 2 Prozent mit einer Gesamtlaufzeit von 15 Monaten angeboten - dies allerdings an eigene Flexibilisierungswünsche wie eine Arbeitszeitausweitung bei Bedarf geknüpft.

Josef Mischko, 2. Bevollmächtigter IG Metall Aalen: "Wir beginnen am Donnerstag und Freitag mit den Warnstreiks in unserer Region und werden diese in den nächsten Tagen noch steigern. Sollte der Arbeitgeberverband Gesamtmetall bis Ende Januar nicht einlenken, gebe es eine weitere Steigerung. Als IG Metall schließen wir auch ganztägige Streiks nicht aus, sollten die Arbeitgeber sich am Verhandlungstisch nicht bewegen. Das mickrige Angebot von 2 Prozent Entgelterhöhung unter der Bedingung die Rahmenbedingungen zu verschlechtern, empfinden die Kolleginnen und Kollegen als Provokation!", so Josef Mischko.

Ansprechpartner für Fragen:
Josef Mischko, 2. Bevollmächtigter IG Metall Aalen
Mobil 0151 - 1940 8730

Letzte Änderung: 12.01.2018


Adresse:

IG Metall Aalen | Friedrichstraße 54 | D-73430 Aalen
Telefon: +49 (7361) 9591-0 | Telefax: +49 (7361) 9591-20 | | Web: www.aalen.igm.de

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